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US-Wahlkampf im SelbstversuchFreitag, 31. Oktober 2008![]() Die Stimmung im Obama-Headquarter in Dayton, Ohio ist gut. Um die 30 Rentnerinnen und junge Leute sind als Freiwillige am Telefon. Zwischendurch wird geflachst: „Hey, I like your sunglasses.“ „Yeah, it’s the future – it’ so bright.“ Hoffnung ist überall: selbst auf dem Kühlschrank und im Fenster befinden sich Kürbisse, in die statt Halloween-Grimassen „Change you can believe in“ eingeschnitzt ist. Die Stimmung in Dayton downtown, draußen auf der Straße, ist eine andere, es nieselt und die prachtvollen Art-Deco-Hochhäuser zeugen von besseren Zeiten, die diese Stadt einmal erlebt hat. Viele Geschäfte stehen leer. Ein ehemaliges Restaurant wird als Parkhaus genutzt und die einzigen Geschäfte weit und breit sind Outlets mit Billigangeboten. Die Freiwilligen im Wahlkampfbüro kommen zum Teil aus der Stadt, aber es sind auch einige aus Kalifornien und Texas und New York dabei. Am Empfang steht neben der Sekretärin Barack Obama, lebensgroß und aus Pappe. Ich melde mich an, um Hausbesuche zu machen, das sogenannte canvassing. Greg, der Community-Organizer, findet das super, drückt mir einen Gesprächsleitfaden und einen Stadtplan mit 50 Adressen in die Hand und sagt: „Great, go for it.“ Fünf Minuten später stehe ich auf der Straße und suche 117 E 2nd Street, meine erste Adresse. Die nächste Adresse ist im gleichen Haus, 4. Stock. Eine schmale Treppe führt nach oben. Aus allen Nachbarwohnungen dröhnt der Fernseher durch die dünnen Wände und überall hört man Werbespots, die mit dem Satz enden „I am Barack Obama and I approve this Message“. Ich klopfe bei Nr. 41 und Mr. Ferndadez öffnet. „Obama Volunteer?“, ich soll doch reinkommen, bittet er und weist zu den beiden Sesseln. Der Fernseher läuft, dahinter liegt eine Matratze, sonst nichts. Ja, er möchte Obama wählen, aber um sich als Freiwilliger zu engagieren, hat er keine Zeit. Er muss arbeiten und dann abends zu den AA, den Anonymen Alkoholikern. „Aber das wollen sie sicher gar nicht wissen,“ murmelt er. In den Vororten von Dayton sind die Einfamilienhäuser liebevoll mit Kürbissen dekoriert. Hier und da erinnern Gespenster und Vogelspinnen im Vorgarten an Halloween. Aber zwischen den Obama-Werbeschildern hängt auch ab und zu ein „Zu Verkaufen“ Schild vor zugenagelten Fenstern. In dieser Nachbarschaft ist niemand zu Hause. Außer zwei alten Damen sind offenbar alle bei der Arbeit. Am Ende des Tages habe ich sechs Versprechen zum „Early Voting“ eingeholt, die immer schriftlich abgegeben werden. Zwei der aufgelisteten Häuser stehen leer, zehn Adressen stimmten nicht, andere sind unzugänglich.Auch thematische Präferenzen habe ich mir notiert: während Mr. Fernandez sich am meisten um die Wirtschaft und die steigenden Lebensmittelpreise sorgt, ist seiner Nachbarin Gesundheitspolitik am wichtigsten. Außerdem konnte ich in die Statistik eintragen, dass eine Person schon gewählt hat und eine weitere aus meiner Adresskartei verstorben ist. Mit diesen Angaben wird die Abendschicht im Wahlkampfbüro versorgt, und wer gerade nicht Telefonanrufe für Obama macht, frischt die Datenbank mit Ergebnissen des Tages auf. Für einen Moment allerdings werden alle Hände gebraucht, denn eine Lieferung Obama-Schilder für den Vorgarten ist eingetroffen. Eine LKW-Ladung wird ins Büro geschleppt und neben dem Eingang gestapelt. Es ist mittlerweile 20:00 Uhr, aber die Energien sind ungebremst, schließlich ist jetzt die beste Zeit, die Wähler zu Hause anzurufen. Ich melde mich an, um mitzuhelfen, aber es sind schon alle Telefone besetzt. Das Büro summt wie ein Bienenschwarm und ich fahre mit einem guten Gefühl nach Hause. Als ich aus dem Auto steige, sagt mein Taxifahrer: „Ich bin eigentlich Demokrat, aber McCain war in der Air Force, so wie ich. - Ich werde ihn wählen.“ Mehr zum Canvassing in der New York Times. Mit Vorsprung in die letzten 72 StundenFreitag, 31. Oktober 2008
Die Mobilisierungsmaschinen der Kampagnen laufen auf Hochtouren. Jetzt geht es um das, was die Amerikaner „Get-Out-the-Vote“ (GOTV) nennen. Täglich erreichen die Aktivisten auf beiden Seiten des politischen Spektrums drei bis fünf E-Mails, die sie zu Last-Minute-Aktionen in den letzten 72 Stunden aufrufen. In diesem elektoralen Häuserkampf hilft es, sich noch einmal über die Grundkoordinaten der Wahl zu versichern.
Pünktlich vor der ganz heißen Phase des Wahlkampfes hat die New York Times in Kooperation mit CBS seine letzte große Umfrage vor den Wahlen veröffentlicht, im Rahmen derer sie 1.439 mögliche Wähler („likely voters“) befragt hatte. Die wichtigste Botschaft: Barack Obama scheint seinen Vorsprung konsolidiert zu haben. Er liegt mittlerweile mit 51 Prozent vor John McCain mit 40 Prozent. Natürlich muss man diese Führung in der NY Times-Umfrage mit Vorsicht genießen. Die Meinungsforscher haben in diesem Rennen große Probleme, sowohl den richtigen Anteil an afro-amerikanischen und jungen Wählern zu bestimmen als auch den viel zitierten Bradley-Faktor einzurechnen. Auch wenn andere Umfragen ein engeres Rennen sehen, so liegt Obama insgesamt stabil mit 3 bis 11 Prozent vorne. Dass sich Obamas Spitzenwerte Mitte Oktober - auf dem Höhepunkt der Finanzkrise – nicht halten ließen, war klar. Das Land ist polarisiert, die unentschlossene Mitte extrem klein. In der New York Times-Umfrage gaben weniger als zehn Prozent der Befragten an, überhaupt noch unentschieden zu sein. Insgesamt ist die Stimmung im Lande weiter äußerst düster. 89 Prozent der Befragten sehen die Wirtschaftslage negativ. 85 Prozent denken, dass Land sei auf dem falschen Weg in Richtung Zukunft. George W. Bush Zustimmungsraten liegen bei unterirdischen 22 Prozent. So tief herunter ist es bisher nur für Harry Truman im Wahljahr 1952 gegangen. Barack Obama hat bei den wichtigsten Themen der Zeit wie Wirtschaft, Arbeit, Gesundheit und Irak die Nase vorn. McCain besitzt hingegen auf zwei Sachfeldern einen Vorteil. Zum einen konnte er sich bei den Wählern mit seiner „Joe, the Plumber“-Kampagne deutlich stärker als der Mann für niedrige Steuern etablieren. Zum anderen gilt er weiterhin als der bessere Commander-in-Chief (47-33). Wir werden also von McCain in den letzten Tagen vor der Wahl noch einmal die übliche Stereo-Botschaft hören: „Obama ist eine unsichere Wahl für das Präsidentenamt und ein Staatsfetischist.“ Ob es noch etwas nutzen wird, bleibt offen. Zumindest wird schon jetzt deutlich, dass – abseits der finanziellen und organisatorischen Nachteile McCains - seine Auswahl von Sarah Palin und seine mäßigen TV-Duell-Auftritte entscheidende Faktoren für den Ausgang des Rennens sein könnten. Streit um Wahlrecht in OhioDonnerstag, 30. Oktober 2008![]() Tausende von Wählern in Ohion waren in der letzten Woche im Unklaren darüber, ob sie wahlberechtigt sind. Jetzt hat der republikanische Fundraising-Berater, David Myhal, seine Klage in Sachen Wahlrecht zurückgezogen. Er wollte am obersten Gerichtshof erreichen, dass die Staatssekretärin Jennifer Brunner die Legitimation von Briefwähler strenger überprüft. Kern der republikanischen Initiative war, nur Personen zur Wahl zu zu lassen, deren Legitimation in Form von Sozialversicherungsnummer oder Führerscheindaten zu 100% mit den Daten der Wahlregistrierung übereinstimmen. So sollte Wahlbetrug auch bei Briefwahlen strenger überprüft werden. Das neue Gesetz sorgte allerdings für großen Widerstand in der Bevölkerung, denn mindestens 200.000 der neu registrierten Wähler haben nicht übereinstimmende Daten, die oftmals auf simple Schreibfehler zurückzuführen sind. Besonders betroffen wären die Wähler, die sich sehr früh, möglicherweise schon während der Vorwahlen, registriert haben, als die strenge Kontrolle der Daten noch nicht zur Debatte stand. Wer damals unachtsam war, dem drohte, dass er nicht zur Wahl zugelassen wird. Über 660.000 Wähler haben sich in Ohio bereits während der Vorwahlen registrieren lassen. Die demokratische Staatssekretärin Jennifer Brunner bezeichnete die Klage als verschleierten Versuch, vielen Bürgern das Wahlrecht zu entziehen. Sie ist der Auffassung, dass die Republikaner in letzter Minute Verwirrung stiften wollen und freut sich, dass nun der Fall zurückgezogen wurde: "I am pleased that this matter has been withdrawn. Ohio boards of elections would have faced grave challenges to successfully administering orderly and fair elections had this court action been successful. While we do not believe the action had merit, the perils of litigation subject Ohio voters to a crisis in confidence and undue anxiety with every twist and turn of events.” (Jennifer Brunner) 30 Minuten Obama-TV-SpotMittwoch, 29. Oktober 2008
Ein 30-minütiger Obama-Spot wird am Mittwochabend um 20:00 Uhr auf CBS, MSNBC und NBC ausgestrahlt. Zur besten Sendezeit wird Barack Obama landesweit auf diesen Sendern zu sehen sein und sich zwischen das reguläre Fernsehprogramm schalten. Barack Obamas Tochter Malia, so erzählte Michelle Obama in der Tonight Show, hat schon gefragt, ob ihr Dad wirklich auf allen Sendern sein wird und auch ihre Sendung unterbrechen wird. Aber Barack Obama konnte sie beruhigen, Disney wurde nicht nicht gekauft.(Video Minute 2:30 – 3:05)
Die Obama-Kampagne hätte die Werbung gerne auf noch mehr Sendern geschaltet, bekam aber Absagen von ABC und CNN. So gab ein CNN-Pressesprecher bekannt: “We were approached by the Obama campaign and declined their request. We did not want to pre-empt our programming lineup with a 30-minute spot. We rather use our air to continue to cover the campaign, candidates and issues like we always do from all points of view with the best political team on television.” ABC dagegen argumentierte, dass sie die Werbung nicht gleichzeitug mit CBS, NBC und Fox schalten möchten. Nach Angaben von Fox News wurde der Sender gar nicht angefragt. Geld spielte bei dieser Kampagne offenbar keine Rolle. Barack Obama hat derzeit mehr davon, als er Sendezeit kaufen kann, denn die 30 Minuten kosten pro Sender 1 Million Dollar. Die Obama-Kampagne hat 660 Millionen Dollar Spenden eingenommen, das macht pro Kalendertag seiner Kandidatur 1 Million Dollar. Zum ersten Mal in der Geschichte haben die Demokraten am Ende des Wahlkampfes mehr Geld zur Verfügung als die Republikaner. Auch John McCains Budget ist beachtlich, 36 Millionen stehen für die letzte Woche seiner Kampagne zur Verfügung. Aber – Barack Obamas Etat ist doppelt so hoch. Demokratischer Erdrutsch?Montag, 27. Oktober 2008
Die schlechten Nachrichten für John McCain reißen nicht ab. Die nationalen Umfragen sehen Barack Obama mittlerweile stabil zwischen acht und zehn Prozentpunkten vorne, seine Vizepräsidentschaftskandidatin fällt durch peinliche Auftritte und eine 150.000-Dollar-Couture auf, sein Kampagnenteam ist zerstritten, seine Partei fürchtet den Absturz in die Bedeutungslosigkeit.
In der Tat mehren sich die Stimmen, die einen demokratischen Erdrutschsieg am 4. November voraussagen, nicht nur auf der Präsidentenebene, sondern auch im Kongress. Schaut man sich an, in welchen Bundesstaaten die Kandidaten ihre restlichen Ressourcen einsetzen, so zeigt sich ganz deutlich, dass McCain nahezu ausschließlich in der Defensive ist, Obama hingegen nur noch Offensive spielt. McCain hat sich auf die Verteidigung der Staaten zurückgezogen, die George W. Bush 2004 zum Sieg reichten. Auch wenn er weiterhin im demokratischen Pennsylvania aktiv ist, so fokussiert er sich im Prinzip auf den Kampf in Ohio, Florida, Missouri, Virginia und North Carolina. In diesen Staaten hat Obama seinerseits voll auf Angriff umgeschaltet. Ein Blick auf die Wahlkarte zeigt die ausweglose Situation für McCain. Selbst traditionell republikanische Bundesstaaten wie Montana, North Dakota und South Dakota sind nicht mehr außer Reichweite für Obama. Selbst in Georgia und South Carolina profitiert er vom Hunger nach Wandel in ökonomisch harten Zeiten. Auch im Kongress sieht es düster aus für die Grand Old Party (GOP). Im Repräsentantenhaus könnten die Demokraten 20 bis 40 Sitze dazu gewinnen, im Senat sogar die obstruktionsfeste Zahl von 60 Stimmen erreichen, die gegen Filibuster von Seiten der Republikaner schützen würde. Ob den Demokraten ein solcher Erdrutsch aber wirklich gut tut? Mit einer absoluten gestalterischen Mehrheit in Washington wächst der Druck auf die Partei ins Unendliche. Erwartungen könnten schnell enttäuscht werden. Wie zwischen 1992 und 1994, als Bill Clinton das Land mit einem Reformschwall überzog und den Boden für ein wieder erstarktes „conservative movement“ rund um den damaligen republikanischen Mehrheitsführer im Repräsentantenhaus Newt Gingrich bereitete. Doch selbst besagter Gingrich fragt heute offen: „How did we get into this mess?“ Ganz einfach. Einmal mehr ist eine verdichtete Ideologie an ihrem missionarischen Eifer und ihrer Kompromisslosigkeit gescheitert, weil sie den Blick auf die Realitäten im Land Schritt für Schritt verloren hat. Das politische System der USA lebt vom Kompromiss. Das haben die Herren Bush, Gingrich, DeLay oder Boehner allzu oft vergessen. It´s all about… FreiwilligeFreitag, 24. Oktober 2008
Blass vor Neid schauen die deutschen Parteien regelmäßig in die USA, wenn sie die schiere Zahl enthusiastischer Freiwilliger sehen, die für die Kandidaten von Haus zu Haus ziehen, Wähler anrufen oder Geld spenden. Ohne Frage lebt Wahlkampf in den USA von basisnaher Manpower – gerade in den letzten Wochen vor der Wahl. Die Kampagnen von Barack Obama und John McCain stellen die eigene Basis konsequent in den Mittelpunkt. Ihr Credo lautet: „Jeder Unterstützer ist ein Botschafter!“
Beginnen wir mit Barack Obama. Befindet man sich auf der E-Mail-Liste des Demokraten, dann wird man mittlerweile im Stundentakt zu irgendwelchen Wahlkampfaktionen aufgefordert. Mal soll man seine Sachen packen und in einen angrenzenden battleground states fahren, um in den letzten Kampagnentagen als Freiwilliger am elektoralen Häuserkampf teilzunehmen. Mal fordert Obama dazu auf, Hausparties zu organisieren, auf denen bei Cola und Chips gemeinsam unentschlossene Wähler im ganzen Land angerufen werden sollen.
John McCain ruft derweil den „Super Saturday“ aus. Das Ziel: Am Wochenende sollen seine Anhänger Events in ihrer Nachbarschaft organisieren, um ihre Freunde, Familien oder Kollegen persönlich von den Qualitäten des Republikaners zu überzeugen. Dabei belässt es das Kampagnenteam von McCain nicht. Kürzlich startete es einen Videowettbewerb und forderte seine Unterstützer auf, das – mittlerweile ziemlich dekonstruierte – Kampagnenmaskottchen „Joe the Plumber“ zu mimen. Im O-Ton: “We want you to tell us how you are "Joe the Plumber" and why you're supporting John McCain and Sarah Palin in thirty seconds. You could even see your video as an official McCain TV ad.[...] Share your story of living the American Dream, working hard, or owning a small business to tell America why you're standing with John McCain and Sarah Palin.” Im Fachjargon heißt das: User-Generated Content.
Kampf mit dem TelefonMittwoch, 22. Oktober 2008
Für Barack Obama und John McCain geht es jetzt in die ganz heiße Phase des Wahlkampfes. Und dabei hilft ein altes, aber immer noch sehr effektives Kommunikationsmittel: das Telefon.
Die Republikaner setzen in diesem Bereich immer noch die Standards. Am kommenden Samstag, den McCain zu einem „Super Saturday“ für seine Freiwilligen ausgerufen hat, probiert der Senator das neue Format des Town-Hall-Calls aus. Anhänger, die in seinem Internet-Mitmachportal „McCain Nation“ registriert sind, haben die Chance, einen Conference Call mit ihrem Kandidaten abzuhalten. Per Zufallsgenerator werden einzelne Anrufer ausgesucht, die McCain Fragen stellen dürfen. Der Rest der Teilnehmer nimmt zuhörend teil. Parallel dazu überziehen die Republikaner die Schlüsselstaaten mit sog. „automated phone calls“. Diese Anrufe mit Informationen vom Band sind billig und können massenhaft eingesetzt werden, um Wähler zu mobilisieren, bei denen das Telefon oft bis zu fünf- bis zehnmal am Tag klingelt. In der heißen Phase des Wahlkampfes haben diese Anrufe fast zu 100 Prozent negative Inhalte. Unter der Oberfläche der Öffentlichkeit fahren McCain und Co. harte Geschütze auf. Immer wieder werden Anrufer mit Informationen über die Verbindung Obamas zum ehemaligen Linksterroristen Bill Ayres versorgt. Obama hält seine eigene Telefonarmada dagegen. Explizit ruft er seine Anhänger per E-Mail auf, mit persönlichen Anrufen im Rahmen seines „Neighbor-to-Neighbor-Program“ telefonisch gegenzusteuern. In der Tat zeigen Studien, dass der Anruf eines Freiwilligen weitaus effektiver und glaubwürdiger ist als ein Anruf vom Band. Das Persönliche ist das Effektive! Auch am Telefon.
Blogeintrag von Kerstin Plehwe
um
12:19
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Sarah Palin bei „Saturday Night Live“: Flopp oder Entertainer?Dienstag, 21. Oktober 2008![]() Seit Wochen ziehen die Palin-Imitatorin Tina Fey und Saturday Night Live Sarah Palin durch den Kakao. Am Samstag war Palin leibhaftig zu Gast in der Comedy-Show und erreichte traumhafte Einschaltquoten von 14 Millionen. Das ist die höchste Reichweite der Show seit 1994. Ein enormer Boost für McCains Wahlkampf könnte man meinen, doch am Erfolg ihres Auftritts scheiden sich die Geister. „Sarah Palin floppt in der Comedyshow“ titelte am Sonntag Spiegel Online in dem absolut lesenswerten Artikel ihres Außenkorrespondenten Marc Pitzke. Er empfand Palin als absolut humorfrei und ihre Performanz als bizarr. „Looking like a real Entertainer“ schrieb die New York Times am Montag. „Sarah Palin hat Humor bewiesen“ und zwar in einem Moment in dem das Land noch zweifelt, ob sie die geeignete Führungspersönlichkeit ist, resümiert die NYT-Journalistin Alessandra Stanley. Sie meint, dass Sarah Palin womöglich einige Demokraten für sich gewinnen konnte, die Palin vorher für eine engstirnig Fanatikerin gehalten haben, und spricht von einer wunderbaren Performance. Haben die beiden wirklich die gleiche Sendung gesehen? Am besten, Sie machen sich selbst ein Bild:
Blogeintrag von Kerstin Plehwe
um
15:55
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Obamas WochenendeMontag, 20. Oktober 2008
Demokrat zu sein tut gerade richtig gut. Nach Jahren der Niederlagen scheint die Partei von FDR, Kennedy und Clinton auf dem Weg zu einer neuen politischen Dominanz zu sein. Die so wichtige gestalterische Mehrheit von 60 Sitzen im Senat ist in greifbarer Nähe, die Majorität im Repräsentantenhaus wird wachsen. Und dann sind da ja noch die Erfolgsmeldungen des eigenen Präsidentschaftskandidaten.
Barack Obama erlebte ein Wochenende nach Maß. Am Freitag machten bereits Gerüchte die Runde, wonach er die historische Marke von 100 Mio. Dollar Spendeneinnahmen pro Monat reißen könnte. Am Ende waren es über 150 Mio. Dollar, die er im September auf seinem Kampagnenkonto verbuchte. Diese Summe ist mehr als doppelt so hoch wie der bisherige Rekordbetrag von 67 Mio., die er im August eingesammelt hatte. Die Zahlen sind außerirdisch. 632.000 neue Spender kamen allein im September dazu. Mittlerweile kann die Kampagne auf ein Netzwerk von 3,1 Mio. Geldgebern zurückgreifen, die nicht selten Kleinstbeträge bis zu 100 Dollar spenden. Normalerweise sind Wahlkämpfe notorisch unterfinanziert, sie stellen einen steten Kampf um die richtige Ressourcenverteilung dar. Anders bei Obama. Mittlerweile wissen die Mitarbeiter nicht mehr wohin mit dem Geld und denken offen darüber nach, Finanzmittel an die Kampagnenkomitees der Kongressparteien abzugeben. Nicht nur dominiert Obama den Basiswahlkampf, sondern er gibt Schätzungen zufolge drei- bis viermal mehr für TV-Spots aus als John McCain. In traditionellen republikanisch neigenden Staaten wie North Carolina, Virginia oder Missouri ist Obama in der Offensive. McCain beschränkt sich mittlerweile auf die Verteidigung der Bundesstaaten, die George W. Bush 2004 gewinnen konnte. Hinzu kam der Auftritt von Colin Powell, seines Zeichens hoch dekorierter Kriegsheld und ehemaliger Außenminister unter Bush, der sich bei „Meet the Press“ öffentlich für Obama aussprach. Obwohl er im Vorwahlkampf noch Geld an McCain gespendet hatte, entschied sich Powell gegen seinen Veteranenfreund. McCains Kampagne sei ihm zu erratisch, seine Vizepräsidentenkandidatin Sarah Palin zu schlecht, die republikanische Partei zu wenig wandlungsfähig. Obama lobte er hingegen als intelligenten, wissbegierigen, energischen Führer einer neuen politischen Generation. Das Endorsement Powells wird Obama helfen, Zweifel an seiner Kandidatur bei konservativen, sicherheitsdenkenden Independents zu zerstreuen. Zudem stärkt es sein überparteiliches Image. Es sieht gut aus für den Demokraten. Hoffentlich nicht schon zu gut… Was entscheidet die Wahl?Freitag, 17. Oktober 2008![]() Nach einer Woche, in der in Amerika der Rassismus hochschaukelte, fragen sich Journalisten wie Adam Nagourney, ob die Entscheidung in der Wahlkabine an schwarz oder weiß festgemacht wird. Am Samstag berichtete die New York Times über eine Wahlkampfveranstaltung McCains in Lakeville, Minnesota, bei der die aggressive Stimmung überkochte. Eine Frau meldete sich nach John McCains Rede in der Lakeville South High School, weit vom Stadtrand von Minneapolis, zu Wort. Sie sagte, dass sie Barack Obama nicht traue, weil er ein Araber sei. Nachdem John McCain eine Woche lang versuchte, seinen Gegener als Freund von Terroristen zu stilisieren, der das Land in den Bankrott führe, veränderte John McCain abrupt seinen Ton und sprach nur noch von einem anständigen Mann, einem Familienmenschen, mit dem er nur einige Meinungsverschiedenheiten habe. Offenbar hatte er selbst Angst bekommen vor seiner Welle von Attacken, die in nackten Hass umzuschlagen drohte. John McCain wurde in dieser Woche von einigen Journalisten harsch kritisiert, weil er - besonders, wenn er im Team mit Sarah Palin auftrat - die wütenden Massen gegen Barack Obama aufhetzte. In Wisconsin und Pennsylvania schrie die Menge “off with his head”. Bei einem Besuch Sarah Palins in Florida rief ein Mann aus der Menge “Kill him!”. Bei der gleichen Veranstaltung wurden einem afroamerikanischen Kameramann rassistische Beleidigungen entgegengebracht. Aber noch öfter werden Vorurteile geflüstert oder verstecken sich in Diskussionen über Kultur und Religion und sind somit schwer zu greifen. Weder Meinungsumfragen noch die täglichen Gespräche geben sie wider. Wie Adam Nagourney in der New York Times feststellte, nehmen politische Strategen an, dass die Meingsumfragen die Unterstützug für einen schwarzen Kandidaten überbewerten, da sich die Befragten mit ihren Ressentiments zurückhalten, wenn sie persönlich befragt werden. In der anonymen Wahlkabine sieht das anders aus. Saul Anuzis, Chairman der Republikaner in Michigan, sagte er hätte sich daran gewöhnt, dass von der Seite geflüstert würde: Obama wähle man nicht, weil er schwarz sei. Dagegen glaubt der Abgeordnete Artur Davis, ein afroamerikanischer Demokrat aus Alabama, ethische Zugehörigkeit sei nicht länger eine Schranke zum Weißen Haus, wie sie einmal war: “There is a group of voters who will not vote for people who are opposite their race,” Mr. Davis said. “But I think that number is lower today than it has been at any point in our history. I don’t believe this campaign will be decided by race; there are too many other important issues. Jesse Jackson would not have been elected in 1988. But we’ve changed.” McCain kämpft, Obama gewinntDonnerstag, 16. Oktober 2008
John McCain wusste um die Bedeutung des dritten TV-Duells. Es war seine letzte große Chance, das Rennen direkt und live vor einem Millionenpublikum zu wenden. Der 72-jährige gab alles. Er kämpfte, er attackierte, er wirkte energisch. Er setzte die Agenda des Abends.
Barack Obama musste hingegen nur eines tun: präsidentiell wirken. Und das tat er. Er ließ sich von John McCains Attacken nicht aus der Ruhe bringen oder in eine rhetorische Falle locken. Unerschütterlich und kühl stellte er sich den Angriffen seines Kontrahenten. Damit hatte er sein wesentliches Ziel erreicht. Nicht nur die unterschiedlichen politischen Philosophien der beiden Kandidaten wurden an diesem Abend an der Hoefstra University in New York deutlich, sondern auch deren unterschiedliche Kommunikationsstrategien. McCain hatte sich zwei Dinge vorgenommen, auf die er im Laufe der 90 Minuten immer wieder zurückkam. Zum einen wollte er Zweifel am Charakter von Obama streuen, in dem er ihn mit dem ehemaligen Links-Terroristen Bill Ayers und dem unlauteren Verhalten der links-progressiven Wählerregistrierungsorganisation ACORN in Verbindung brachte. Zum anderen versuchte er, Obama als „Big Spender“ - als ausgabesüchtigen Staatsgläubigen - hinzustellen, der einen Klassenkampf initiieren wolle, indem er auf Umverteilung anstatt auf angebotsorientierte Wirtschaftspolitik setze. Zur Unterstützung von McCains These musste ein Klempner namens Joe Wurzelbacher herhalten, der im Laufe der Debatte den liebevollen Namen „Joe the Plumber“ bekam. Joe hatte Barack Obama auf einer Wahlkampfveranstaltung offen seine Befürchtungen mitgeteilt, dass sein Handwerksbetrieb unter möglichen Rücknahmen von Steuererleichterungen für Einkommen über 250.000 Dollar leiden würde, die Obama fordert. McCain nahm Joes Ängste zum Anlass, um pathetisch über die Gefährdung des amerikanischen Traumes zu sprechen, die eine Wahl Obamas implizit bedeuten würde. Barack Obama nahm es gelassen. Er versicherte den Wählern, dass dies alles nicht stimme und er seinerseits Steuerkürzungen im Gepäck habe, die 95 Prozent der Mittelschicht zugute kommen würden. Immer wieder betonte der Demokrat geschickt, dass es einen grundlegenden Wandel zur Ära Bush/McCain geben müsse. Diese Botschaft schien auszureichen, um das TV-Duell als Sieger zu beenden. In einer Blitzumfrage des Nachrichtensenders CNN gaben 58 Prozent der Befragten an, Barack Obama habe das TV-Duell gewonnen, nur 38 Prozent sprachen sich für den aufopferungsvoll kämpfenden McCain aus. Zwar scheint die letzte Debatte die beste von McCain gewesen zu sein. Es wird aber kaum ausreichen, um das Rennen noch einmal grundlegend zu drehen. Hier ein Ausschnitt aus dem TV-Duell, bei dem besagter „Joe the Plumber“ im Mittelpunkt stand: McCains letzte Chance?Mittwoch, 15. Oktober 2008
John McCain ist in diesen Tagen nicht zu beneiden. Parallel zu den fallenden Börsenkursen bewegten sich auch seine Umfragewerte nach unten. Natürlich nicht in der Monstranz der einzigartigen Wall Street-Baisse, aber doch deutlich sichtbar. Barack Obama hat die Finanz- und Wirtschaftskrise ein großes Stück näher an die Pforten des Weißen Hauses gebracht. In Umfragen liegt er mittlerweile komfortabel vorne, in den Schlüsselstaaten baut er seinen Vorsprung aus, selbst in republikanischen Hochburgen wie North Carolina kann er punkten.
John McCain kämpft verzweifelt gegen seine drohende Niederlage an. Er probiert alles, was man als Präsidentschaftskandidat im Instrumentenkasten hat. Er zeigte sich überparteilich, als Retter der Nation. Er stellte sich als Macher und Aktionist dar, der den Wahlkampf sogar einstellen wollte, um in Washington nach Lösungen aus der Krise zu suchen, die andere viel besser meistern konnten. Zu guter Letzt hegte er massive Zweifel am Charakter seines Gegenübers. Er brachte ihn mit Terroristen in Verbindung, bezeichnete ihn als steuergierigen Liberalen und als zu riskante Wahl für den Präsidentenjob. Mittlerweile hat McCain seine Attacken offiziell zurückgefahren. Negativwahlkampf, das wirkt beim Mann, der den Wählern „Straight Talk“ versprochen hatte, aufgesetzt und unauthentisch. Zudem merkte McCain, dass er die Geister, die er gerufen hatte, nicht mehr richtig einfangen konnte. Die Stimmung auf seinen Veranstaltungen wurde immer gereizter. Ein Zuhörer rief an Obama adressiert: „Bringt ihn um!“ Eine ältere Frau war überzeugt davon, Obama sei ein arabischstämmiger Muslim. Daraufhin sah sich McCain genötigt, ihr das Mikrofon aus der Hand zu nehmen. In einer neuen New York Times/CBS-Umfrage gaben 61% der Befragten an, dass John McCain mehr Negativ- als Positivwahlkampf führe. Heute nun ist die letzte große Chance für McCain, das Rennen doch noch zu drehen. Die Kandidaten treten zum letzten TV-Duell an. Man darf gespannt sein, was McCain tun wird, um den Wahlkampf doch noch in seine Richtung zu bewegen. Mir fällt wenig ein, aber der alte erratische Haudegen ist immer für eine Überraschung gut. Er hat immerhin versprochen, die Peitsche heraus zu holen… Wo sind die Rebublikaner?Mittwoch, 15. Oktober 2008
Im öffentlichen Straßenbild dominiert Barack Obama. Seine Kampagnenmaterialien haben sich über Schaufenster, Buttons, Aufkleber, Basecaps und T-Shirts über das Land verteilt.
Die hier vorgestellten Beispiele stammen aus Minneapolis in Minnessota, also weit weg von der so liberalen Ostküste, tief im Landesinneren. Selbst in den gut betuchten Wohngegenden besiedeln Obama-Plakate die Vorgärten wie andernorts nur Gartenzwerge. Wo sind also die laut Gallup 41Prozent, die vorhaben John McCain zu wählen? Offenbar bildet die urbane Situation von Minneapolis auch im mittleren Westen eine Ausnahme und die Republikaner leben auf dem Land. Das vierte Foto zeigt die erste Republikanerin, die mir überraschenderweise auf dem Campus der Harvard Universitiy in Camebridge, Boston begegnete. „Stop overfeeding government“ und „End the income tax - www.endtheincometax.com" heißt es auf ihrem T-Shirt. Neben Steuererhöhungen will sie einen Anstieg der Benzinpreise bremsen, der ihre Freude am Fahren sichtlich einschränkt: „It’s the supply stupid. www.gaspriceprotest.com.“ klebt gleich neben dem McCain – Palin Aufkleber auf ihrem Sportwagen. Debate BingoDienstag, 14. Oktober 2008
Heute findet die finale Debatte zwischen den US-Präsidentschaftskandidaten statt. Es wird knapp. Barack Obama kann zwar einen leichten Vorsprung verzeichnen, aber von einem sicheren Sieg ist er weit entfernt. Die Stimmung ist ebenso angespannt wie die wirtschaftliche Lage. Die Amerikaner befinden sich in Schwierigkeiten - aber sie nehmen es mit Humor und Bingo. Wer die Debatte nicht bei einer Public Viewing Party verfolgt, der lädt Freunde nach Hause ein und spielt Debate Bingo. Auf dieser Website können Sie schon einmal die Bingokarten herunterladen.
Die Karten werden ausgedruckt und an alle Mitspieler verteilt. Die Debatte beginnt und sobald John McCain einen der Begriffe auf der Bingokarte ausspricht, wird dieser auf der Bingokarte durchgestrichen. 5 Kreuze in einer Reihe führen zum Bingosieg. Während beim letzten Mal Irak - Offshore Drilling - Left Wing - Attack und Lobbyists eine mögliche Bingoreihe bildeten, stehen diesmal wohl eher Wall Street - Bailout - A decent Person - Economy und Chicago Way zur Auswahl. Mit Abstand die unterhaltsamste Debate-Bingorunde war allerdings das Palin-Bingo zur Vizepräsidentendebatte: Alaska - Earmarks - Maverick - Reformer - Job Creation : Bingo!
PS: Die Republikaner hatten übrigens auch ihren Spaß, wie die konservative Bloggerin Michelle Malkin berichtete. Mobilisierung selbst (und leicht) gemachtMontag, 13. Oktober 2008
Mehr als 20 Tage vor der Wahl laufen die Mobilisierungsmaschinen der beiden Kampagnen bereits auf Hochtouren. In den entscheidenden Schlüsselstaaten wie Ohio dürfen Wähler mittlerweile per Briefwahl und in öffentlichen Ämtern wählen.
Dieses sog. „early voting“ wird immer beliebter bei den Bürgern. Deshalb findet Wählermobilisierung nicht mehr nur in den letzten 72 Stunden des Wahlkampfes statt. Schon drei bis vier Wochen vor dem eigentlichen Wahltermin geht es darum, die eigenen Unterstützer zur Stimmabgabe zu bewegen. Barack Obama hat zusammen mit dem Democratic National Committee rechtzeitig vor Beginn der heißen GOTV-Phase (Get-Out-the-Vote) ein interessantes Instrument entworfen, mit dem er die Wählermobilisierung demokratisieren will. Die Kampagnentools in die Hände seiner Anhänger zu geben, das ist die oberste Maxime Obamas. Dahinter steckt die gute und simple Idee, dass die eigenen Unterstützer die glaubwürdigsten Botschafter der Kampagne sind.
Über sein Interportal MyBo werden Obamas Freiwillige aufgerufen, am Neighbor-to-Neighbor-Programm teilzunehmen. Nach vier bis fünf Mausklicks hat man online die Daten von Wählern aus der unmittelbaren Nachbarschaft generiert, um sie zum Urnengang zu animieren – inklusive Adressen und Telefonnummern. Passend dazu stehen auch Flyer und Straßenkarten zur Verfügung. Ein Text, mit dem man potentielle Obama-Wähler ansprechen kann, wird frei Haus mitgeliefert. Ganz entscheidend für die Kampagne ist es jedoch, dass Freiwillige die Daten über ihre Wählerkontakte - im Sinne moderner Formen des Customer-Relationship-Managements - wieder online zurück an das Hauptquartier in Chicago melden. So weiß die Obama-Kampagne genau, welche Wähler entschieden oder noch unentschieden sind, wer noch nicht gewählt hat oder intensiver bearbeitet werden muss. Zur Animation findet sich oben auf der Seite des Volunteer Action Centers ein Ausspruch Obamas, der seine Kampagnenphilosophie auf den Punkt bringt: „This election is not about me… it is about you.“
Blogeintrag von Kerstin Plehwe
um
12:38
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